Aufbau eines Praktikumsberichts
Fast alle Praktikumsberichte folgen derselben Gliederung. Diese Vorlage kannst du übernehmen und an deine Vorgaben anpassen:
Deckblatt Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 1.1 Wie ich zu diesem Praktikum kam 1.2 Erwartungen und Ziele 2. Vorstellung des Betriebs 2.1 Unternehmen, Branche, Standort, Größe 2.2 Meine Abteilung und Ansprechperson 3. Meine Tätigkeiten 3.1 Ablauf eines typischen Arbeitstages 3.2 Aufgaben und Projekte (mit Beispielen) 3.3 Eine Aufgabe genauer beschrieben 4. Bezug zu Schule / Studium 5. Fazit und Ausblick Anhang (z. B. Praktikumsbescheinigung, Tätigkeitsnachweis)
Deckblatt
Auf das Deckblatt gehören Titel, Betrieb, Zeitraum und deine Daten. Vorlage:
Praktikumsbericht [Praktikum als … / im Bereich …] Praktikumsbetrieb: [Name, Adresse] Zeitraum: [TT.MM.JJJJ] bis [TT.MM.JJJJ] Betreuer/in im Betrieb: [Name] Vorgelegt von: [Vorname Nachname] [Klasse / Studiengang, Semester, Matrikelnummer] [Schule / Hochschule] Betreuende Lehrkraft / Prüfer/in: [Name] Abgabedatum: [TT.MM.JJJJ]
Einleitung – Beispiel
Die Einleitung erklärt kurz, wo und wann du das Praktikum gemacht hast, warum du diesen Betrieb gewählt hast und was du dir vorgenommen hattest.
Vom [Datum] bis [Datum] habe ich mein [Pflicht-/Schüler-]Praktikum bei der [Firma] in [Ort] absolviert. Ich habe mich für diesen Betrieb entschieden, weil [Grund, z. B. ich mich für Marketing interessiere und die Firma ihre Kampagnen selbst entwickelt]. Vor dem Praktikum wollte ich vor allem herausfinden, [Ziel 1, z. B. wie ein Arbeitstag in einer Agentur aussieht] und [Ziel 2, z. B. ob der Beruf zu meinen Stärken passt]. In diesem Bericht stelle ich zuerst den Betrieb vor, beschreibe dann meine Aufgaben und ziehe am Ende ein Fazit.
Hauptteil: Betrieb und Tätigkeiten
- Betrieb: Branche, Produkte oder Dienstleistungen, Größe, deine Abteilung – sachlich und kurz.
- Tagesablauf: Wann ging es los, welche Aufgaben kamen regelmäßig, wer war deine Ansprechperson?
- Aufgaben: Beschreibe, was du gemacht hast – mit Beispielen statt Aufzählungen („Ich habe drei Beiträge für Instagram erstellt“ statt „Social Media“).
- Eine Aufgabe genauer: Viele Lehrkräfte und Prüfer erwarten, dass du eine Tätigkeit Schritt für Schritt erklärst.
- Bezug zu Schule oder Studium: Was aus dem Unterricht oder den Vorlesungen konntest du anwenden?
Fazit – Beispiel
Im Fazit bewertest du das Praktikum und greifst die Erwartungen aus der Einleitung wieder auf. Hier darfst du persönlich schreiben.
Insgesamt hat mir das Praktikum bei [Firma] gezeigt, [wichtigste Erkenntnis, z. B. dass mir die Arbeit mit Kunden mehr liegt als reine Büroarbeit]. Meine Erwartung, [Erwartung aus der Einleitung], hat sich [erfüllt / nur teilweise erfüllt], weil [Begründung]. Besonders viel gelernt habe ich bei [konkrete Aufgabe]. Schwierig fand ich anfangs [Herausforderung]; geholfen hat mir [was/wer]. Für meine Zukunft bedeutet das: [z. B. Ich möchte nach der Schule eine Ausbildung als … machen / im Studium den Schwerpunkt … wählen].
Zeitform, Umfang und Form
- Zeitform: Was du im Praktikum getan hast, im Präteritum („Ich bereitete … vor“, „Ich arbeitete …“). Was dauerhaft gilt – etwa die Beschreibung des Betriebs –, im Präsens („Die Firma beschäftigt …“).
- Umfang: Im Schülerpraktikum oft 5–10 Seiten, im Studium je nach Hochschule 5–15 Seiten. Maßgeblich ist immer die Vorgabe.
- Form: einheitliche Schrift (z. B. 11–12 pt), Zeilenabstand 1,5, Seitenzahlen, Quellen angeben, wenn du Infos über den Betrieb aus Broschüren oder der Website übernimmst.
- Datenschutz: Keine internen Zahlen oder Kundennamen ohne Erlaubnis des Betriebs.
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Häufige Fragen
Wie fängt man einen Praktikumsbericht an?
Mit einer Einleitung, die Betrieb, Zeitraum und deine Gründe für das Praktikum nennt und sagt, was du dir vorgenommen hattest. Ein Beispiel steht oben zum Kopieren.
In welcher Zeitform schreibt man den Praktikumsbericht?
Vergangenes (deine Tätigkeiten) im Präteritum, Dauerhaftes (Beschreibung des Betriebs) im Präsens. Bleib innerhalb eines Abschnitts bei einer Zeitform.
Was gehört in das Fazit?
Deine Bewertung des Praktikums, ob sich deine Erwartungen erfüllt haben, was du gelernt hast und was das für deine Berufs- oder Studienwahl bedeutet.
Ist ein Erfahrungsbericht dasselbe wie ein Praktikumsbericht?
Ein Erfahrungsbericht ist meist kürzer und persönlicher, z. B. für Erasmus+ oder eine Bewertungsplattform. Der Praktikumsbericht für Schule oder Hochschule ist formeller und folgt einer festen Gliederung.
Darf ich den Praktikumsbericht schreiben lassen?
Nein – der Bericht ist eine Prüfungsleistung und muss von dir stammen. Hilfe bei Aufbau und Formulierung (wie auf dieser Seite) ist in Ordnung, fremde Texte als eigene abzugeben nicht.
Stand: November 2026. Allgemeine Informationen, keine Rechtsberatung.