Länderinfos, Visa, Finanzierung, ERASMUS+, Lebenslauf-Tipps und mehr – kostenlos und auf einen Blick.
Klicke auf ein Land für alle Details: Visum, Kosten, Dokumente, Tipps und offizielle Links.
Als EU-Bürger hast du in allen EU-Ländern volle Freizügigkeit – kein Visum nötig. Ideal für den Einstieg ins Auslandspraktikum.
Der Traum vieler: USA, Kanada oder Lateinamerika. Beachte die Visa-Pflicht und plane frühzeitig.
Faszinierende Kulturen, wachsende Wirtschaft. Von Japan bis Thailand – hier ist für jeden etwas dabei.
Australien und Neuseeland locken mit atemberaubender Natur und Working Holiday Visa für unter 30-Jährige.
Dubai und Tel Aviv sind aufstrebende Metropolen mit interessanten Möglichkeiten für Praktikant*innen.
Südafrika, Kenia, Marokko – wachsende Märkte und unvergessliche Lebenserfahrungen warten auf dich.
Ein Praktikum im Ausland kostet Geld – aber es gibt viele Möglichkeiten, es zu finanzieren. Hier findest du alle Optionen auf einen Blick.
Die bekannteste Förderung der EU. Für Studierende und Schüler. Du musst das Geld nicht zurückzahlen.
Der Deutsche Akademische Austauschdienst bietet viele Förderprogramme für Auslandsaufenthalte.
Wenn du BAföG bekommst, kannst du es auch für Auslandspraktika nutzen – oft sogar mehr als im Inland.
Viele Unternehmen zahlen Praktikant*innen. Verhandle aktiv – besonders in UK, USA, Schweiz, Australien.
Konrad-Adenauer-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung, Studienstiftung des deutschen Volkes und andere.
Viele Bundesländer haben eigene Förderprogramme für Auslandspraktika. Frage beim Bildungsministerium nach.
ERASMUS+ zahlt zusätzlich Reisekosten je nach Entfernung. Auch einige Firmen übernehmen An- und Abreise.
Bewerbungskosten, Sprachkurse, Fahrtkosten – vieles davon ist als Werbungskosten absetzbar.
Viele Unternehmen zahlen, auch wenn es nicht in der Anzeige steht. Frag direkt nach – schlimmstenfalls sagen sie Nein.
Wende dich an das International Office deiner Uni oder frag deinen Lehrer. Je früher, desto besser – es gibt feste Bewerbungsfristen.
Auf daad.de gibt es eine Stipendiendatenbank. Gib deinen Zielort und dein Fachgebiet ein und finde passende Förderungen.
Beim Studentenwerk oder dem BAföG-Amt deiner Stadt beantragen. Früh genug – Bearbeitungszeit: 4–8 Wochen.
Erstelle eine realistische Kostenliste: Miete, Essen, Transport, Visum, Flug, Versicherung. Nutze numbeo.com für Lebenshaltungskosten-Vergleiche.
Plane immer 15–20% Puffer ein. Unvorhergesehenes passiert – besonders im Ausland.
| Stadt | Miete/Monat | Lebenshaltung | Gesamt |
|---|---|---|---|
| 🇬🇧 London | 900–1.400 € | 600–800 € | 1.500–2.200 € |
| 🇪🇸 Madrid | 500–800 € | 400–550 € | 900–1.350 € |
| 🇫🇷 Paris | 800–1.200 € | 500–700 € | 1.300–1.900 € |
| 🇳🇱 Amsterdam | 700–1.100 € | 500–650 € | 1.200–1.750 € |
| 🇨🇭 Zürich | 1.200–2.000 CHF | 800–1.200 CHF | 2.000–3.200 CHF |
| 🇺🇸 New York | 1.500–2.500 $ | 800–1.200 $ | 2.300–3.700 $ |
| 🇦🇺 Sydney | 1.200–1.800 AUD | 700–1.000 AUD | 1.900–2.800 AUD |
| 🇹🇭 Bangkok | 200–500 € | 300–450 € | 500–950 € |
Geld von der EU für dein Praktikum im Ausland. Du musst es nie zurückzahlen. Hier erfährst du Schritt für Schritt wie es geht.
ERASMUS+ ist Geld von der Europäischen Union, das dir hilft, ein Praktikum im Ausland zu machen – und das du nie zurückzahlen musst.
Jede Uni hat ein "International Office" oder "Akademisches Auslandsamt". Sag: "Ich möchte ein ERASMUS+ Praktikum beantragen."
Meistens: Oktober/November für Sommerpraktikum; April/Mai für Winterpraktikum. Fristen unbedingt einhalten!
Die Uni gibt dir KEINE Stelle. Du suchst selbst – zum Beispiel hier auf PraktikumWelt! Die Firma muss in einem ERASMUS+-Programmland liegen.
Ein Formular, das du + deine Uni + die Firma unterschreiben. Das International Office hilft dir dabei.
80% des Stipendiums kommen VOR dem Praktikum. Die restlichen 20% nach dem Abschlussbericht.
Nach dem Praktikum: kurzer Online-Bericht (~20 Minuten) + Bestätigung der Firma = restliches Geld wird überwiesen.
Frag deinen Lehrer oder Ausbilder: "Macht unsere Schule bei ERASMUS+ mit?" Viele Berufsschulen haben das Programm bereits.
Dann hat deine Schule oft schon Partnerorganisationen im Ausland. Du musst die Stelle nicht unbedingt selbst suchen.
Die Schule kann sich beim BIBB (na-bibb.de) bewerben. Sag deinem Lehrer Bescheid – er muss den Antrag stellen, nicht du.
Kein Problem! Eltern müssen zustimmen und es gibt besondere Betreuungsvereinbarungen. Ganz normal und sicher.
| Ländergruppe | Pro Monat | Beispiele |
|---|---|---|
| Gruppe 1 – teuer | 600–700 € | Dänemark, Irland, Finnland, Island, Norwegen, Luxemburg |
| Gruppe 2 – mittel | 500–600 € | Frankreich, Spanien, Italien, Niederlande, Österreich, Portugal |
| Gruppe 3 – günstig | 400–500 € | Polen, Tschechien, Ungarn, Kroatien, Griechenland, Bulgarien |
Nein! Es ist ein Stipendium, kein Kredit. Du zahlst nichts zurück – nur bei grundlosem Abbruch kann ein Teil zurückgefordert werden.
Ja! Das ERASMUS+-Geld wird NICHT vom BAföG abgezogen. Du bekommst beides. Sag deinem BAföG-Amt vorher Bescheid.
Kein Problem! Du darfst das Gehalt der Firma UND das ERASMUS+-Stipendium gleichzeitig bekommen. Beides ist erlaubt.
Alle EU-Länder + Norwegen, Island, Liechtenstein, Türkei, Nordmazedonien, Serbien. Für USA, Kanada, Australien gibt es andere Förderprogramme (frag das International Office).
Ja – das Europass Mobilitätszertifikat. Ein offizielles EU-Dokument, das deine Auslandserfahrung bestätigt. Extrem wertvoll für Bewerbungen!
So überzeugst du Arbeitgeber im Ausland – mit konkreten Beispielen.
Klicke auf eine Frage um die beste Antwort zu lesen. Übe sie laut – ersetze [Klammern] mit deinen eigenen Infos.
Formel: Present → Past → Future (max. 90 Sekunden)
Für Arbeit mit Kindern in UK ist ein Enhanced DBS Check Pflicht – das ist das britische erweiterte Führungszeugnis.
Praktikum von zu Hause oder von einem beliebigen Ort der Welt – kein Umzug, kein Visum nötig.
Was dir zusteht, was du verdienen kannst und wie du dich absicherst.
| Land | Ø pro Monat | Besonderheiten |
|---|---|---|
| 🇩🇪 Deutschland | 500–1.200 € | Mindestlohn (12,82 €/h) für freiwillige Praktika über 3 Monate |
| 🇬🇧 UK | £800–£1.500 | National Living Wage (£11,44/h) für die meisten Praktikanten |
| 🇨🇭 Schweiz | 1.500–2.500 CHF | Kein gesetzlicher Mindestlohn, aber sehr hohe Lebenshaltungskosten |
| 🇺🇸 USA | $1.500–$3.000 | J-1 Visum Pflicht; unbezahlte Praktika nur unter strengen Bedingungen legal |
| 🇪🇸 Spanien | 300–700 € | Seit 2024: mind. 60% SMI (Mindestlohn) für alle Praktika |
| 🇫🇷 Frankreich | 600–900 € | Gratification Pflicht ab 2 Monaten: ca. 4,35 €/h |
| 🇦🇺 Australien | AUD 1.000–2.000 | Fair Work Act: Praktika meist vergütet |
| 🇹🇭 Thailand | 200–500 € | Sehr günstige Lebenshaltungskosten gleichen niedrige Vergütung aus |
Von der ersten Idee bis zum ersten Arbeitstag – so planst du deinen Auslandsaufenthalt.
Stelle suchen, Lebenslauf aktualisieren, bewerben. Visum-Anforderungen prüfen. Sprachkurs beginnen.
Visum beantragen (falls nötig). Auslandskonto eröffnen (Wise/Revolut). ERASMUS+ beantragen. Budget planen.
Zimmer suchen (früh anfangen!). SpotAHome, Uniplaces, Facebook Groups nutzen. Anreise buchen.
Arzt für Impfungen. Handyvertrag prüfen. Notfallkontakte notieren. Koffer packen – nur das Nötigste.
Bei Behörden anmelden. Bankverbindung einrichten. Öffentliche Verkehrsmittel erkunden. Kollegen kennenlernen.